7 Tipps für Eure Green Wedding

OxfamUnverpackt zeigt Euch hier 7 Tipps und Tricks mit denen Ihr Eure Hochzeit ganz einfach nachhaltig und umweltfreundlich gestalten könnt. Ob bei Kleidung, Essen oder den Ringen: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um an diesem Tag auch der Umwelt Euer Ja-Wort zu geben.

 

1. Die Location:

Schon bei der Hochzeitslocation kann man versuchen, auf Nachhaltigkeit zu achten. Dafür müsst Ihr nicht auf einem Bio-Bauernhof mit Solaranlage feiern. Achtet zum Beispiel einfach darauf, dass Eure Location gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden ist. Alternativ könnt Ihr Eure Gäste auch dazu aufrufen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Oder wie wäre es mit einer völlig anderen Anreisemethode –einer Rikscha oder dem Ruderboot? Auf diese Weise könnt Ihr nicht nur Euren ökologischen Fußabdruck verkleinern, es müssen auch nicht so viele Gäste auf den guten Sekt verzichten.

 

 

2. Die Deko:

Die Location will natürlich entsprechend festlich dekoriert werden. Auch hierbei lässt sich auf Umweltfreundlichkeit achten. Bastelt Eure Deko doch zum Beispiel gemeinsam mit Freunden selbst – aus gebrauchten, recycelten oder natürlichen Gegenständen. Tolle DIY-Tipps findet Ihr bei uns auf der Seite oder auf Pinterest. Außerdem sollte bei der Deko gelten: Jute statt Plastik! Und werft die Deko danach nicht weg, sondern versucht sie weiterzuverwenden – als Geschenk oder als schöne Erinnerung in Eurem Zuhause. Die Blumengestecke könnt Ihr aus saisonalen Wiesen-Blumen zusammenstellen lassen, um teure Anlieferungen aus anderen Regionen zu vermeiden.

 

2. Das Essen:

Im Winter eine Erdbeertorte und im Sommer eine Grünkohlsuppe? Es ist sinnvoller, den Gästen möglichst regionale und somit saisonal verfügbare Lebensmittel anzubieten. Das schont nicht nur die Umwelt, meist schmeckt es auch einfach besser und passt schöner in das Ambiente der Hochzeit. Denn was gibt es besseres als ein leckeres Kürbisgericht auf einer Herbsthochzeit?

Außerdem könnt Ihr darauf achten, Bio-Fleisch zu bestellen. Wer etwas mehr auf das Geld achten muss, der kann auch einfach vegetarische Hauptgerichte anbieten.

Eure Gäste hatten keinen großen Hunger? Es gibt viele Möglichkeiten, Essensreste nicht wegschmeißen zu müssen. Packt Euren Gästen zum Beispiel ein kleines Lunch-Paket, friert die Reste ein oder bittet jemanden, sie bei einer Tafel in Eurer Nähe vorbeizubringen.

4. Die Kleidung:

Klar, sowohl Braut als auch Bräutigam wollen an ihrem großen Tag strahlend gut aussehen! Brautkleid und Anzug müssen dafür aber nicht unbedingt nigelnagelneu sein. Zahlreiche Second-Hand-Shops verkaufen hochwertige Hochzeitsmode. Dort könnt Ihr auch Eure Kleidung nach der Hochzeit wieder abgeben und somit einem anderen Brautpaar eine Freude machen. Ein toller Brauch ist es auch, das Hochzeitskleid von Oma oder Mama umzunähen. Das alles schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Bei den Stoffen sollte übrigens auf Fair-Trade-Baumwolle, Leinen oder Seide geachtet werden.

5. Die Ringe:

„Diamonds are a girl’s best friend”. Dass dafür aber häufig Tagelöhner und Kinder unter schrecklichen Bedingungen arbeiten müssen und korrupte Regierungen teilweise mitverdienen, nimmt den Edelsteinen schnell ihren Glanz. Auch bei der Herstellung von Goldringen werden oft Arbeiter/innen ausgebeutet und es entstehen Tonnen an Minenabfällen.

Achtet also beim Kauf Eurer Eheringe auf entsprechende Zertifikate über fair und nachhaltig gehandelte Schmuckstücke. Informieren könnt Ihr Euch darüber zum Beispiel auf dieser Seite: Fair Trade in Gems and Jewellery.

 

6. Die Geschenke:

In Eurer Küche stauben Messerblock und Co bereits ein und auch neue Bettwäsche könnt Ihr nicht wirklich gebrauchen? Kurzum: Ihr seid einfach wunschlos glücklich? Dann wünscht Euch an Eurem großen Tag doch Glück für Andere! Mit OxfamUnverpackt könnt Ihr Eure Freude mit Menschen in armen Ländern teilen, die nicht so viel besitzen. Eure Gäste können sich auf der Website (Hier Beispiel ansehen) ein Geschenk aussuchen und das Geld geht als Spende in Oxfam’s Nothilfe- und Entwicklungs Projekte und Kampagnen für eine gerechte Welt ohne Armut.

Auch als Gastgeschenk oder Tischkärtchen ist OxfamUnverpackt eine tolle Alternative zu den üblichen Präsenten. Der Kühlschrankmagnet erinnert jeden Gast noch viele Jahre an Eure großartige Feier!

 

 

 

 

7. Die Hochzeitsreise:

Müssen es immer die Malediven sein? Schwingt Euch doch lieber auf’s Fahrrad oder in den Zug und erkundet ein wenig Eure Umgebung. „Heimatferien“ heißt dieser immer beliebter werdende Trend. Ob Kletterabenteuer, Wellness am Strand oder Sightseeing in der Stadt – all das ist auch in Deutschland und Umgebung möglich und hinterlässt keinen allzu großen ökologischen Fußabdruck.

Wenn es doch etwas weiter weg gehen soll, schaut mal auf diesen Seiten vorbei: http://organictravel.com/ und http://planeta.com/. Dort findet Ihr hilfreiche Informationen zu umweltfreundlichen Reisezielen und einer nachhaltigen Anreise.

Generell gilt natürlich: Macht Euch keinen Stress! Das ist Euer großer Tag und  natürlich sollt Ihr Euch jeden Eurer Wünsche erfüllen dürfen. Mit diesen 7 Tipps und Tricks haben wir Euch aber vielleicht zeigen können, dass es gar nicht so schwer ist, bei der Hochzeit an einigen Stellen auf Nachhaltigkeit zu achten. Also: Gebt der Umwelt Euer Ja-Wort!

Heiraten mit OxfamUnverpackt 

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